Hauptmenü

Home/Aktuell

Inhalte nach...

Jahrgang

Veranstaltung

Kategorie

Autor

Ort

Suche

Hilfe

Statistik

Links

Copyright & Impressum

Datenschutzerklärung

Kontakt

Cordula Heinrich

Geduld

Frauen-Verwöhn-Wochenende 2001 

Geduld ist das Thema, dass zum Frauen-Verwöhn-Wochenende 2001 ausgewählt wurde.

Geduld in wie vielen Situationen brauchen wir diese? Eine Menge könnte ich hier aufzählen über >GEDULD HABEN< und es ist gar nicht so einfach...

Wie schnell wird das Wort GEduld zu einer UNgeduld.

„ Geduld aber habt ihr nötig, damit ihr den Willen Gottes tut

und das Verheißene empfangt.

So steht es im Bibelvers aus Hebräer 10,36...

Und sagt zu den folgenden Gedanken einiges.

Heißt Geduld nicht auch warten, erwarten können?

Dazu ist mir die Geschichte eingefallen, deren Handlung von Ebbe und Flut ist.

Ein Boot liegt im Meer und die Ebbe legt es buchstäblich lahm es kann nicht mehr auf dem Wasser schwimmen, für das es doch gebaut worden ist.

Ein Boot ist doch Gegenstand, nichts lebendes, sagen wir jetzt. Dem fällt es leicht, Geduldig zu sein. Aber zu dem Boot gehört auch noch der Kapitän, der... muss geduldig warten, bis sein Boot wieder fahren kann. Er bringt die Geduld auf, weil er weiß, das Wasser, das Element, für das das Boote gebaut ist, kommt gewiss zurück.

Erst sieht man es von ferne am Horizont, dann kommt es langsam, fast unmerklich heran - und schließlich umspülen kleine Wellen das Boot, das Wasser steigt und steigt. So ein Boot ist unglaublich schwer, aber das Wasser schafft es: mit der Zeit hebt sich der Kahn vom Grund und schaukelt auf dem Wasser. Mit ein bisschen Phantasie kann man sich vorstellen, dass das Boot nun vor Freude auf den Wellen tanzt: es hat ausgeharrt, bis das Wasser es umfasste, es hat sich willig tragen lassen, es ist wieder in seinem Element und fährt nun wieder, hinaus auf seine Fahrt.

Mein Gedanke ist, dass--- kann für uns, ein Sinnbild sein:

Wie oft kommt nach der Flut von Gutem und Schönem, nach den Wellen der Freude und des Gelingens,- die Ebbe – wie oft, kommt nach der glücklichen Fahrt eine Zwangspause: Alles wird leer und trocken, unser Lebensschiff liegt auf dem Grund fest. Möglicherweise haben wir dann sogar das Gefühl, wir hätten unsere Bestimmung verloren. –- Was eben noch gewiss war, ist nun weit weg und scheinbar verloren.

Dann, werden wir manchmal ungeduldig,-- unsere Gebete sind wie leere Formeln die wir heruntersagen. Dann,- brauchen wir Geduld im Aushalten des Schweren...

Ja, da ist Geduld nötig, wir müssen warten und fragen uns, was ist Gottes Wille?

Aber, wenn man genug Geduld hat und warten kann, zeigt es sich. Die Flut der Liebe Gottes kommt gewiss – sie kommt immer wieder, will uns erreichen, sie will uns aus der Bewegungslosigkeit herausholen, will uns nicht auf dem Trockenen sitzen lassen. Will unsere Starre aufheben. Sie ist ein Ruf zu neuen Ufern...!

Seine Liebe soll unser Lebensraum sein - und das kann Realität werden, wenn wir die Taue kappen, die uns auf dem Trockenen festhalten und wir uns dieser Flut ganz anvertrauen und hingeben.

Gottes Liebe ist stark wie die Meeresflut. Sie kann unser Leben heben und tragen durch das Meer der Zeit, durch alle Stürme hindurch.

Unser Leben hat,- eine Bestimmung; und wir haben ein ZIEL!

Wir sind oft so ungeduldig und haben doch so einen geduldigen Gott der seine unwandelbare und retten-wollende Liebe „Jesus" uns als Verheißung gibt.

 

Herr, sei du bei uns wo Geduld nötig ist, das wir Dinge aus deinem Blickwinkel sehen können. Mach uns klar, dass die Anforderungen die du uns stellst, oft dazu da sind, Geduld zu lernen.

Mein Gott ich danke dir, dass du es immer wieder in unserem Herzen bewegst,

nur wo wir lieben, da ist Geduld, da ist Sinn. Ja Herr wir vergessen es so oft,...

Bitte erinner' uns immer wieder daran, wo wir ungeduldig sind, wie viel Geduld

DU doch mit uns hast.

Amen

Cordula Heinrich